Qualitätsmanagement (QM)

 

 

 

Im Folgenden beschäftige ich mich mit einigen Komponenten, Methoden und Werkzeugen des Qualitätsmanagements.

 

Empfehlenswert sind hierbei youtube-Clips von Elke Meurer, welche einen
guten Einstieg in die jeweiligen Themen bieten. 

 

 

Qualität (DIN EN ISO 9000:2005)

Grad, in dem ein Satz inhärenter Merkmale Anforderungen erfüllt. 

 

Qualitätsmanagement (DIN EN ISO 9000:2005)

Tätigkeiten, die aufeinander abgestimmt sind, um eine Organisation im Hinblick auf Qualität zu lenken und zu leiten.
Dies umfasst normalerweise auch das Festlegen der Qualitätspolitik und Qualitätsziele, die Qualitätsplanung, die Qualitätslenkung, die Qualitätssicherung und die Qualitätsverbesserung.
 


 

 

 

 

 

Qualitätsmanagementsystem  (DIN EN ISO 9000:2005) 

Managementsystem, um eine Organisation im Hinblick auf Qualität zu leiten und zu lenken. 


Grundsätze Qualitätsmanagement
DIN EN ISO 9000ff
Einführung QM Meilensteine
QMS - Einführung

Audit

 

Der Begriff "Audit" leitet sich vom lateinischen Wort "audire" ab, was soviel bedeutet wie "hören" "Anhörung".


Ein Audit stellt eine systematische, formale, unabhängige und dokumentierte Untersuchung dar, um zu bewerten, inwieweit Anforderungen an ein System, einen Prozess oder ein Produkt erfüllt werden.


Audit Grundlagen Arten
Audit

Prozessorientiertes Qualitätsmanagement-System

Prozessorientiertes Qualitätsmanagement-System
Prozessorientiertes QMS

 

 

Der PDCA (Plan-Do-Check-Act) -Zyklus oder Regelkreis nach Deming findet in allen Systemen oder Prozessen Anwendung, welche sich durch eine kontinuierliche Verbesserung optimieren lassen.



 

 

 

 

 

Das QM-Handbuch ist die Basis, in welcher das QM-System einer Organisation definiert und verankert ist.


QM-Handbuch QMH
QM-Handbuch QMH

 

 

Beispiele QM-Handbücher

 

Technische Universität Ilmenau

 

Hermos AG

 

Autohaus Horst Langer

Qualitätsmanagement - Methoden und Werkzeuge (kleine Auswahl)

 

 

Six Sigma ist eine Methode des Qualitätsmanagements.

 

Ihr Kernelement ist die Beschreibung, Messung, Analyse, Verbesserung und Überwachung von Geschäftsvorgängen mit statistischen Mitteln.

 

Die Ziele orientieren sich an den wichtigsten Kenngrößen des Unternehmens und an den Kundenbedürfnissen.

DMAIC Phasen Six Sigma KVP
Six Sigma
8D TQM
8D TQM

Mit Hilfe der Six-Sigma-Methodik oder des ähnlichen 8D-Report - siehe folgendes Bild - werden durch systematische Vorgehensweise und konsequente Dokumentation beispielsweise Produktfehler auf ihre Ursachen zurückgeführt.


Der Ansatz beider Methodiken ist faktenorientiert und stellt sicher, dass Produktfehler dauerhaft abgestellt werden, anstatt nur Symptome zu überdecken.


Diese Werkzeuge werden vorallem bei der Reklamationsbearbeitung angewendet und dienen z.B. der Qualitätssicherung bei den Lieferanten.

 
Im 8D-Report werden die Art der Beanstandung, Verantwortlichkeiten und Maßnahmen zum Beheben des Mangels festgeschrieben.

 

Der 8D-Report ist u.a. durch den Verband der Automobilindustrie standardisiert.

8D-Report
8D-Report

 

 

 

 

 

 

Das Korrelations- oder Streu-Diagramm  beschreibt eine Beziehung zwischen zwei oder mehreren Merkmalen.

 

Korrelation stammt vom lateinischen  correlatio ab und bedeutet soviel wie "Wechselbeziehung“.

Korrelationsdiagramm
Korrelationsdiagramm

 

 

 

 

 

Die Qualitätsregelkarte wird im QM zur Auswertung von Daten eingesetzt und dient der graphischen Darstellung des Stichprobenmittelwertes und der Stichprobenstandardabweichung (z.B. Maße eines Werkstücks) mit der jeweiligen Warn- und Eingriffsgrenze.

Qualitätsregelkarte
Qualitätsregelkarte

FMEA

 

 

Die FMEA (Failure Mode and Effects Analysis „Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse“) ist ein wichtiges methodisches Instrument zur Risikoanalyse und dient zur vorausschauenden Erkennung und Vermeidung von Produkt- und Prozessfehlern sowie der Strukturierung der Fehlermöglichkeiten. 

FMEA I
FMEA I
FMEA II
FMEA II

Ishikawa

Das Ursache-Wirkungs-Diagramm (Ishikawa) wird vordergründig zur Analyse von Qualitätsproblemen benutzt und stellt dabei eine Wirkung (Problem) unterteilt in Haupt- (Mensch, Maschine, Material, Mitwelt, Methode,Messung) und Nebenursachen graphisch dar. Nebenursachen werden häufig durch Brainstorming ermittelt.

Ishikawa
Ishikawa

Pareto-Prinzip

Pareto / Zehnerregel
Pareto / Zehnerregel

Für eine Prozess-Analyse bedient man sich am besten der Turtle-Methode.

Als 4 Beine der Schildkröte fungieren dann folgende Fragestellungen: 
1. WAS? – die benötigten Materialien bzw. die Ausrüstung
2. WIE? – die eingesetzten Verfahren und Methoden
3. WER? – die Mitarbeiter, mit den erforderlichen Erfahrungen und Kompetenzen
4. WIEVIEL? – die nutzbaren Kennzahlen zur Messung der Prozess-/ Produktleistung

 

Hier am Beispiel des Fertigungsprozess:

Turtle
Turtle